Rückblick Firmvorbereitung und Gottesdienst
Rückblick Firmweg
Ich möchte Ihnen erzählen, wie unser Weg bis zur Firmung ausgesehen hat und was wir in den letzten Monaten erlebt haben.
In den vergangenen Monaten haben wir uns sechs Mal getroffen und über viele verschiedene Themen gesprochen. Besonders intensiv haben wir uns mit dem Glauben, unserer Vorstellung einer perfekten Gesellschaft, dem Heiligen Geist und der katholischen Kirche auseinandergesetzt. Wir haben über diese Themen diskutiert, nachgedacht und vieles auch hinterfragt.
Mit unseren Firmpatinnen und Firmpaten hatten wir ebenfalls ein gemeinsames Treffen – den Patenweg. Diesen fand ich persönlich besonders wertvoll, weil man sich dabei noch besser und vor allem auch auf einer tieferen Ebene kennenlernen konnte, nicht nur oberflächlich.
Ein besonderes Erlebnis war unser Firmweekend am Walensee beim Kloster Neuschönstatt. Dort haben wir auch zum ersten Mal unseren Firmspender, Dr. Jochen Folz, kennengelernt. Wir konnten ihm viele spannende Fragen stellen und haben in damit auch wirklich überwältigt. Ausserdem hatten wir die Gelegenheit, mit einer Schwester aus dem Kloster zu sprechen. Es war sehr spannend zu erfahren, wie man sich dazu entscheidet, Schwester zu werden, und wie sich das Leben dadurch verändert.
Meinen Weg zur Firmung habe ich durch unsere Gruppe und die vielen Gespräche gefunden. Ganz am Anfang habe ich mir nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht und wusste auch noch nicht besonders viel über die Firmung. Doch durch diesen spannenden, lehrreichen und erlebnisreichen Weg fühlte ich mich am 13.6.26 bereit, gefirmt zu werden.
Vielen Dank.
Rückblick Firmung
Wir, die 9 Firmlinge und Begleitpersonen, haben uns um 13:00 Uhr getroffen und nochmals die wichtigsten Sachen für den Gottesdienst wie Ablauf und Lieder angeschaut. Um 14:00 Uhr kamen die Paten und wir wurden dann fotografiert. Der Gottesdienst begann um 15:00 Uhr. Es gab Musik von einer Band und wir wurden von Domherr Dr. Jochen Folz gefirmt. Anschliessend gab es einen Apéro.
An der Firmung war ich ein wenig aufgeregt, aber ich habe es trotzdem als einen sehr schönen Anlass in Erinnerung. Mich hat es beeindruckt, dass es eine Band gegeben hat und nicht nur die Orgel gespielt wurde. Besonders gefiel mir, dass wir die Lieder nicht selbst singen mussten, sondern die Band sie gesungen hat. Ich habe mich ein wenig ängstlich gefühlt, als ich vorne mit meiner Patin vor dem Firmspender und vor dem Publikum stand und gefirmt wurde, aber schlussendlich hat es sich gelohnt. Denn ich fühle mich nun Gott näher und merke, dass er bei mir ist. Dies in Momenten wie beim Säuseln des Windes, wenn ich draussen bin und mich allein fühle. Vorher wurde ich viel weniger auf solche Momente aufmerksam und habe nicht oft gemerkt, dass Gott bei mir ist.
Glückwünsche Begleitperson
Es war mir eine Freude, die neun jungen Erwachsenen auf ihrem Weg zum Sakrament der Firmung vorzubereiten. Wir hatten viele spannende Gespräche über unseren Glauben und über unser Leben. Für den weiteren Glaubens- und Lebensweg wünsche ich allen Gefirmten alles Gute und Gottes Segen.
Sabrina Manhart und das Pfarreiteam

